Die Beischläfer

Hausstaubmilben (Pyroglyphidae)

Winzig, klein, lieben es feucht, warm, dunkel. Leben fast ausschließlich von Hautschuppen, vermehren sich zahlreich. Der natürliche Feind, die vielfach größere Raubmilbe scheint ausgestorben. Diese hat der grenzenlosen Vermehrung Ihrer Artgenossen entgegen gewirkt. So kommt es, dass heute in einer Doppelmatratze bis zu einer Million Hausstaubmilben vorkommen können und diese produzieren eine entsprechende Menge an Allergieauslösenden Ausscheidungen.

Die gemeine Hausstaubmilbe

Hautschuppen
Wir verlieren bis zu 1,5 g pro Nacht (im Jahr über ein halbes Kilo), und diese bleiben zum Teil in der Matratze. Werden von Bakterien befallen und verursachen den typischen, unangenehmen, tranigen Schlafzimmergeruch.
Schimmel
Kommt sehr häufig vor. Kaum sichtbar, entsteht durch Feuchtigkeit und unzureichende Belüftung. Dieser kann ebenfalls Auslöser von Allergien sein.

Staub
Bis zu 200 g in einer einzigen Matratze. Ein Gemisch aus organischen und anorganischen Partikeln.

Schadstoffe
Produktionsbedingt können zB Formaldehyd oder andere Schadstoffe in Matratzen vorkommen. Ab einer gewissen Konzentration entstehen dadurch gesundheitliche Beschwerden. Eine Schadstoff-Prüfung kann hier Gewissheit bringen.

Luftzirkulation
Diese gehört zu den wesentlichen funktionellen Eigenschaften einer Matratze. Wie ein Schwamm Wasser aufnimmt und beim Zusammendrücken wieder abgibt, so funktioniert in der Matratze die Luftzirkulation, bei jeder Bewegung.
Das Problem: Mit der Luft tritt auch Staub aus!
Hausstaubmilbenkot kann schwere allergische Beschwerden verursachen!
Früher wurden über Jahrhunderte Strohsäcke benutzt. Stroh und Heu wurden mehrmals im Jahr ausgetauscht und der Sack gewaschen. Die Schlafräume waren kalt und gut gelüftet. Abgelöst wurden die Strohsäcke durch 3-teilige Matratzen. Diese konnten leicht zum Klopfen ins Freie geschafft werden, wo sie Luft und Sonne ausgesetzt wurden. Damit war ein Mindestmaß an Hygiene erreicht.

Heute
fertigen Hersteller eine relativ hohe Qualität und können eine sehr lange Garantie, bis zu 15 Jahren geben. Dementsprechend lang ist auch der Gebrauch, oft 20 Jahre und mehr. Matratzen werden heute kaum noch gelüftet, sie sind zu schwer, unhandlich, und es fehlt dafür die Zeit.
So liegen Mann, Frau und Kind viele Jahre auf einer Matratze, die extrem schmutzig und dadurch gesundheitsgefährdend ist. Wer glaubt, dass ein Leintuch davor schützt, täuscht sich gewaltig. Hier handelt es sich um Mikropartikel - davor schützt ein Leintuch so wenig wie ein Fischernetz vor Sand. [mehr infos...]

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